Mission

Das Arc ist ein Residenzhaus für Reflexion und Dialog, das in einer besonderen Atmosphäre der Gastfreundschaft Austausch und Zusammenarbeiten ermöglicht. Kunstschaffende und Experten unterschiedlicher Herkunft sind eingeladen, sich diesen Ort als Komplizen auf Zeit zu eigen zu machen, ihre Arbeit zu reflektieren, zu experimentieren und ihr Werk durch gemeinsame Aktionen und Begegnungen voranzubringen.


Making is thinking

Das Arc ist ein inklusiver Experimentierraum in dem frische Ideen, neue Projekte und imaginative Formate hervorgebracht werden können. Durch die Konzentration auf Forschung und Dialog in einer fruchtbaren Atmosphäre, in welcher „Machen Denken ist“, wird ein Zusammenspiel zwischen (dem) kreativem Diskurs und künstlerischer Praxis gefördert.

Transversaler Austausch

Die Residenz versteht sich als Ort der Aktion an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft. Das Arc begrüsst Ansätze, die den Austausch von Wissen und Fertigkeiten ermöglichen und damit transversale Zusammenarbeiten entstehen lassen. Die Kunstschaffenden sind eingeladen, sich mit Experten aus verschiedenen Bereichen auszutauschen, um in diesem praktisch-produktiven Prozess ihr Forschungsfeld zu erweitern und innovative Partnerschaften über die Grenzen der Kunstwelt hinaus aufzubauen.

Nationale und internationale Vernetzung

Das Arc unterstützt Kunstschaffende in ihrer Forschungsarbeit. Es ermöglicht ihnen, thematische Diskurse zu entwickeln und bindet sie ein in sein eigenes lokales, nationales und internationales Netzwerk – mitunter bewusst abseits der gängigen institutionellen Pfade.

Gastfreundschaft

Ein wertvoller künstlerischer Austausch kann nur in einer gastfreundlichen Atmosphäre des Vertrauens, des gegenseitigen Respekts und der Aufmerksamkeit stattfinden, in der sich Kunstschaffende und Experte willkommen fühlen. Diese Gastfreundschaft ist dem Arc eingeschrieben und wird von den Gastgebern und Gästen – vom Team und von den Kunstschaffenden – gleichermassen mitgetragen.

Thematische Fragen

Das Arc will sich immer wieder neu erfinden. Dazu hinterfragt es kontinuierlich seine Rolle als Kunstinstitution sowohl von innen als auch von aussen, geht Wertvorstellungen auf den Grund, lotet neue Wege der Zusammenarbeit aus und stellt das gesamte soziokulturelle Ökosystem infrage. Die Teilnehmenden sind dazu eingeladen, sich mit ihrer eigenen Forschung und ihren eigenen Projekten in diese thematischen Untersuchungen und Reflexionen einzubringen.